Perfekter Saisonstart für die Rhinos

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Perfekter Saisonstart – Drei Spiele, drei Siege
Eishockey-Regionalligist Hügelsheim gewinnt in Ravensburg 10:4 Neun Punkte aus den ersten drei Saisonspielen

Für den ESC Hügelsheim hätte der Saisonstart in der Eishockey-Regionalliga nicht besser verlaufen können. Den dritten Auswärtssieg in Folge haben die Cracks von Coach Cedrick Duhamel am Freitagabend in Ravensburg eingefahren. Mit 10:4 (3:0/2:0/5:4) war schlussendlich das Ergebnis deutlicher, als das Spiel eigentlich war. Dabei hatten die Baden Rhinos zu Beginn genau das umgesetzt, was Duhamel propagiert hatte: Die Schwachstelle der Hausherren hatte der Kanadier in der Defensive ausgemacht. Mit druckvollem Forechecking unterbanden die Rhinos den Spielaufbau der „TowerStars“ und standen selbst sattelfest an der eigenen blauen Linie. Die frühe Führung durch Daniel Steinke (3.), der durch ein energisches Nachsetzen den Puck eroberte und eiskalt verwandelte, folgte in der sechsten Minute der zweite Treffer durch Björn Groß. Acht Minuten waren gespielt, da hatte Neuzugang Denis Majewski in Überzahl das Zuspiel von Groß per Direktabnahme genau neben den Pfosten zum 3:0 gesetzt. Bis dahin war es ein perfektes Spiel der Gäste, doch mit der sichergeglaubten Führung im Rücken nahmen die Rhinos den Fuß vom Gas und luden Ravensburg, auch begünstigt durch zwei Powerplays, ihrerseits zu Tormöglichkeiten ein. Max Häberle im Hügelsheimer Tor blieb aber wachsam und sicherte die Pausenführung.

Zweites Drittel mit Doppeltschlag von Martin Vachal

Im Mittelabschnitt waren zunächst wieder die Rhinos tonangebend und stellten das Ergebnis durch Martin Vachals Doppelschlag (22. / 24.) auf 5:0. Es folgte dasselbe Phänomen: Die Rhinos ließen den Oberschwaben wieder mehr Räume, was deren schnelle Stürmer dankbar annahmen. Dass es dennoch mit dem 5:0 ins letzte Drittel ging, lag an den beiden Goalies, die weiteren Chancen zunichtemachten. Im Schlussabschnitt trat ein, was sich bereits zuvor angebahnt hatte: Jonathan Koch brummte auf der Strafbank, und Marian Eisenbarth nutzte die Überzahl zum Anschlusstreffer. Der Bann schien gebrochen und Ravensburg witterte Morgenluft: In der 50. Minute verkürzte Marcel Mezler gar auf 2:5 für die Gastgeber, die eine Minute später sogar ein weiteres Powerplay aufziehen konnten. Doch Andy Mauderer verteidigte stark, gewann das Laufduell und legte mustergültig auf Denis Majewski quer, der mit seinem zweiten Treffer auf 6:2 stellte. Die Überzahl war dadurch nicht beendet, tatsächlich traf Pablo Koidl zum erneuten Anschluss (3:6, 52.).

Die Hoffnung währte allerdings genau 13 Sekunden lang, ehe Steinke in dieser völlig verrückten Phase wieder auf vier Tore für seine Rhinos erhöhte. Zwar brachte Marcel Mezler in der 55. Minute Ravensburg nochmal in Schlagweite, doch Vachal (56.), Mirco Majewski (57.) und Vachal zum Vierten (57.) zerschlugen im Minutentakt jegliche Hoffnungen der Hausherren.

Cedrick Duhamel zum Match

„Ich bin insgesamt sehr zufrieden. Freitagsspiele in Ravensburg sind nicht einfach, aber die Mannschaft hat Wege gefunden, diese Herausforderung zu überwinden. In Zukunft müssen wir sicherstellen, dass wir über 60 Minuten konzentriertes Eishockey spielen“, freute sich Cedrick Duhamel über den großartigen Saisonstart, dachte wohl aber bereits nach Spielende.

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Rhinos auch in Stuttgart erfolgreich

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Prestigesieg dank Max Häberle
Baden Rhinos schlagen speziell in Unterzahl in Stuttgart zu

Dank einer grandiosen Torhüterleistung von Max Häberle feierten die Baden Rhinos am Freitagabend im Spitzenspiel der Eishockey-Regionalliga Südwest einen 4:3 (1:1, 1:1, 2:1)-Auswärtssieg beim Titelfavoriten Stuttgart Rebels. Vor 447 Zuschauern starteten die Badener gut in die Partie, ließen aber zwei frühe Überzahlsituationen ungenutzt. Eric Strieska durfte gerade die Strafbank wieder verlassen, als er im eigenen Drittel den Puck eroberte, ungehindert ins Angriffsdrittel kontern und die Verteidigung sowie Häberle zur Stuttgarter Führung umkurven konnte (9.). Dies war die Initialzündung für die Gastgeber, die ab sofort das Spiel an sich rissen, aber trotz zahlreichen guten Chancen in Häberle ihren Meister fanden. Die Quittung bekamen die Rebels 31 Sekunden vor Drittelende, als Maxim Engel über links in des Gegners Zone eindrang und für Denis Majewski quer legte, der mit feiner Körpertäuschung seinen Gegenspieler ausspielte und halbhoch den Ausgleich erzielte. Auch im zweiten Abschnitt hatten die Rebels mehr vom Spiel. Adrian Sanwald hatte noch nicht auf der Strafbank Platz genommen, als Jonah Hynes einen Rhinos-Querpass an der blauen Linie vorhersah, den Puck abfing und per Alleingang in Unterzahl die erneute Führung für Stuttgart markierte. Doch Fortuna trug das Trikot der Rhinos, denn entweder rettete Häberle oder das Torgestänge für die Nashörner. Die Schwaben zogen bei einer Strafe von Björn Groß ihr Powerplay auf, doch Simon Klemmer nutzte einen Stockfehler des Aufbauspielers zum Puckgewinn und schoss flach zum 2:2 ein.

Spannendes Schlussdrittel

Das Schlussdrittel hatte kaum begonnen, da befanden sich die Rhinos erneut in Unterzahl. Diesmal nutzten die Rebels die numerische Überzahl durch Patrick Eisele aus (42.). Doch die Rhinos schlugen nur 86 Sekunden später zurück. Martin Vachal arbeitete stark zurück, luchste dem Aufbauspieler im Mitteldrittel den Puck ab und schloss sein Solo zum dritten Ausgleich ab. Hin und her ging es nun in der Eiswelt mit besserem Ende für die Gäste. Zum dritten Mal war es die erste Sturmreihe, die über rechts einen Angriff startete und Simon Klemmer begünstigt durch einen Wechselfehler mit viel Platz den Goalie zum 4:3 ausguckte (48.). Im Konter erzielte Martin Vachal das vermeintliche 5:3, doch fand das Tor seltsamer‐ weise keine Anerkennung. In der letzten Spielminute erhielten die Rebels die große Chance zum Ausgleich. Bei Mirco Majewskis Strafzeit nahm Stuttgarts Trainer Jakub Vostarek seinen Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, doch die Rhinos brachten den Sieg über die Zeit.

 

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Zweistelliger Sieg zum Einstand

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Baden Rhinos starten mit 10:1 bei Freiburgs Reserve in Saison

Einen gelungenen Regionalliga-Saisonstart feierten die Eishockey-Cracks der Baden Rhinos am Samstagnachmittag in der altehrwürdigen Echte-Helden-Arena in Freiburg. Gegen die Zweitliga-Reserve der Wölfe landete die Duhamel-Truppe einen ungefährdeten 10:1-Erfolg (1:0/6:0/3:1). Freiburgs Zweite, die zum Großteil aus U-20-Spielern besteht und über die Reserve an den Seniorenbereich herangeführt werden soll, waren taktisch gut eingestellt und hatten in Maurice Hempel einen herausragenden Torhüter. Die Gäste vom Airpark waren von Beginn an drückend überlegen, doch Hempel parierte eine Großchance nach der anderen und konnte im ersten Abschnitt nur durch einen prima herausgespielten Überzahltreffer von Raphael Diebold (10.) überwunden werden. Nach der ersten Pause brachen die Rhinos dann den Bann: Per Doppelschlag erhöhten Maxim Engel und Martin Vachal früh auf 3:0 (22./23.), ehe erneut Vachal per Doppelpack, Neuzugang Denis Majewski und Philip Riessle den ESC 09 auf sieben Tore davonziehen ließen (32.). In dieser Phase fanden die Freiburger gegen das hohe Tempo kein Mittel und erhielten erst zum Drittelende durch drei Überzahlsituationen Luft zum Atmen.

Ex-Kollege Rösch bringt Häberle um Shutout

Selbst in Überzahl gelang es den jungen Spielern von Coach Peter Salmik kaum, nennenswerte Abschlüsse zu verbuchen, sodass es nach Drittelende mit einem deutlichen 7:0 in die zweite Pause ging. Im Schlussabschnitt ließen es die Rhinos etwas ruhiger angehen. Kapitän Daniel Steinke markierte in der 44. Minute das 8:0, ehe dem früheren Hügelsheimer Iven Rösch nach feiner Einzelleistung sehenswert der Ehrentreffer für den EHC gelang (52.) und dadurch Torhüter Max Häberle den Shutout stibitzte. Daniel Steinke beantwortete direkt das Ehrentor mit dem 9:1 (53.), ehe Andy Mauderer eine Sekunde vor dem Ende das Ergebnis auf zweistellig schraubte. „Es war heute natürlich ein erfolgreicher Saisonstart mit einem deutlichen Sieg“, meinte Rhinos-Coach Cedrick Duhamel und wusste den zweistelligen Sieg richtig einzuschätzen: „Klar ist, dass die Reserve kein Maßstab für die Liga sein wird. Am Freitag in Stuttgart wird es ein ganz anderes Spiel werden, darauf werden wir uns in der kommenden Woche vorbereiten“. In Stuttgart treffen die Rhinos am Freitag (20 Uhr) gegen die Rebels auf den Liga-Topfavoriten, die ihre neue Rolle mit einem klaren 9:3-Heimsieg im ersten Spiel gegen Ravensburg bestätigten.

 

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