Topspiel mit besserem Ausgang für die Eisbären

Das dritte ‚El Clasico‘ der Saison geht zum zweiten Mal an die Eisbären, die sich am Ende mit einem Empty Net Treffer den 5:3 Auswärtssieg sichern konnten. Wie schon vor einem Monat war es bis zum Schluss ein Spiel auf Messers Schneide, dass bis in die Schlusssekunden offen war. Vor voller Hütte verschwendeten beide Teams keine Zeit mit langem Abtasten, sondern suchten den Weg zum Tor.

In einem hochklassigen ‚Regionalligaspiel‘, das mit zwei starken Torhütern, hoher Geschwindigkeit und ganz überwiegend fairer Intensivität versehen war, überstanden die Rhinos zunächst eine vierminütige Unterzahl, konnten aber fünf Minuten vor der ersten Sirene das eigene Powerplay ebenfalls nicht verwerten. Torlos aber leistungsgerecht ging es in die erste Pause.

Im Mittelabschnitt setzte sich die Partie ebenso fort, dieses Mal sollte der Puck aber den Weg ins Netz finden. Veniamin Trandafilov verwertete einen Rebound nach Schuss von der blauen Linie zur ESC-Führung, welche Tim Brenner drei Minuten später per Schlagschuss egalisieren konnte. Dominik Dech schaute hier genau hin, denn sein Treffer 90 Sekunden später war eine Kopie des Ausgleichs zum 2:1. Doch auch diesen Rückschlag beantworteten die Eisbären noch vor der Sirene durch Jesse Lottonen zum erneuten Pausen-Remis.

Im Schlussabschnitt zeigten die Gäste, weshalb sie aktuell die beste Mannschaft und seit nunmehr neun Spielen ungeschlagen sind, denn jeder kleine Fehler wurde nun bestraft. Eetu Santanen traf zum 3:2 für die Eisbären nachdem die Rhinos in der Vorwärtsbewegung an der blauen Linie hängenblieben, dem vierten Treffer durch Jesse Lottonen ging ein Stellungsfehler voraus. Kleine Details, die in solch einem Topspiel zweier sehr gut auftretender Mannschaften allerdings den berühmten Unterschied ausmachen. Dennoch schlugen die Rhinos in Überzahl nochmals zurück und kamen durch Maxim Engel zum Anschlusstreffer. In den letzten zehn Minuten ging es entsprechend hin und her und auch wenn die Gäste in diesem Abschnitt mehr Schüsse zu verzeichnen hatten, lag der Ausgleich ebenfalls einige Male in der Luft. Am Ende traf Tim Brenner eine Sekunde vor der Ende aus dem eigenen Drittel ins mittlerweile für einen sechsten Feldspieler verwaiste ESC-Tor zum 3:5 Endstand.

Die Stats gibt es hier zum Nachlesen.

 

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