Niederlage zum Jahresabschluss wurde an diesem Abend zur Nebensache

Eine sportliche Niederlage steht zwar auf dem Papier, aber tatsächlich ist diese nicht so wichtig wie die Botschaft, die am Sonntagabend mit der Benefizaktion FUCK CANCER einherging (das Spendenergebnis ist noch nicht bekannt und wird in einem folgenden separatem Bericht bekanntgegeben).

Vor vollem Haus entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Gäste aus Zweibrücken allerdings insgesamt mehr Biss und mehr Fortune hatten. Insgesamt sechs Mal klingelte der Puck am Torgestänge von Zweibrückens Tim Schweitzer, ohne dass ihm jedoch die Tür geöffnet wurde. Auf der anderen Seite nutzten die Hornets Unachtsamkeiten im Rhinosverbund eiskalt aus und gingen nach zwei Toren von Alex Kotasek und Jacob Ratcliffe bis zur 16. Minute mit 3:0 in Führung. Marco Haas verkürzte vor der Pause zum 1:3 Pausenstand, auch, weil ein weiterer vermeintlicher Treffer der Gäste wegen hohem Stocks keine Anerkennung fand.

Im Mittelabschnitt fiel der Treffer dann doch. In Überzahl traf Jacob Ratcliffe, was Ville Keränen kurze Zeit später mit dem 2:4 beantwortete. Danach wechselten sich die Besuche in der Kühlbox munter ab. Beinstellen, Stockschlag, Beinstellen, Stockschlag, Stockschlag, übertriebene Härte, Stockschlag und übertriebene Härte waren ursächlich – einen Mehrwert konnte aber keine der Mannschaften daraus ziehen.

Im Schlussabschnitt gab eine frühe doppelte Strafe gegen Betzold und Trenholm Grund zur Hoffnung, doch das Powerplay lief an diesem Abend nicht wie gewünscht. Dennoch schaffte Martin Vachal den Anschlusstreffer zum 3:4, kurz nachdem die Hornets wieder komplett waren. Allerdings mimte Jacob Ratcliffe nur 32 Sekunden später mit seinem dritten Treffer des Abends den Spielverderber und verpasste den Hoffnungen einer Aufholjagd einen Dämpfer. Auch die nächste Überzahl blieb von den Nashörnern ungenutzt und zwei weitere Strafen gegen Zweibrücken wurden nur nach wenigen Sekunden nachgeahmt und der Vorteil verschenkt. Besser machte es Erik Betzold fünf Minuten vor dem Ende, der eine dieser kurzen verbleibenden Restüberzahlsituationen zum 3:6 Endstand nutzte.

Am Tabellenbild änderte sich dadurch nichts. Reutlingen geht als Weihnachtsmeister vor Heilbronn, Hügelsheim und Zweibrücken in die kurze Spielpause. Am 06.01. geht es am Airpark mit dem Heimspiel gegen Schwenningen weiter.

Hier gibt’s noch die Stats zum Spiel.

 

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